High End Gaming PC zusammenstellen

Ein PC für echte Enthusiasten, Twitch- und YouTube-Streamer, Gamer und Verfechter der „PC Master Race“ soll es sein? Dann haben wir Euch genau das richtige Paket zusammen geschnürt! Wir haben uns durch die unendlichen Weiten des Hardwaremarktes gegraben und Euch die Crème de la Crème der PC-Teile für unseren High End Gaming PC zusammengesucht.

Unsere Gaming PC Guides:

Dieser Guide wird jeden Monat aktualisiert!

Zusammenstellung: High End Gaming PC (Stand: Juli 2017)

Intel Build:

Komponente Modell ungefährer Preis
Prozessor (CPU) Intel Core i7-7700K, 4x 4.20Ghz (LGA 1151) 330 Euro
CPU-Kühler be quiet! Dark Rock Pro 3 70 Euro
Arbeitsspeicher G.Skill RipJaws V, 16GB DDR4-3200, CL16-18-18-38 130 Euro
Grafikkarte ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080 Ti OC, 11GB GDDR5X 820 Euro
Mainboard MSI Z270 Gaming Pro Carbon 160 Euro
Netzteil be quiet! Dark Power Pro 11 550W 130 Euro
Festplatte Samsung SSD 960 EVO, 500 GB (M.2 PCIe) 230 Euro
Gehäuse be quiet! Pure Base 600 70 Euro
Gesamt: 1.940 Euro


AMD Build:

Komponente Modell ungefährer Preis
Prozessor (CPU) AMD Ryzen 7 1700, 8x 3.00Ghz (AM4) 310 Euro
CPU-Kühler Boxed (Wraith Spire)
(oder: Thermalright Macho X2, Noctua NH-U12S, ca. 60 Euro)
0 Euro
Arbeitsspeicher G.Skill RipJaws V, 16GB DDR4-3200, CL16-18-18-38 130 Euro
Grafikkarte ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080 Ti OC, 11GB GDDR5X
820 Euro
Mainboard ASRock X370 Gaming K4 150 Euro
Netzteil be quiet! Dark Power Pro 11 550W 130 Euro
Festplatte Samsung SSD 960 EVO, 500 GB (M.2 PCIe) 230 Euro
Gehäuse be quiet! Pure Base 600 70 Euro
Gesamt: 1.840 Euro

Infos zur High End Gaming PC Zusammenstellung

Prozessor: Intel Core i7-7700K

Der Intel Core i7-7700K ist der Kaby Lake-Nachfolger des beliebten Intel Core i7-6700K der Skylake-Generation und stellt unter Kaby Lake momentan die maximale Ausbaustufe dar. Mit 4 physischen Kernen und 8 Threads ist er bestens gerüstet fürs Zocken, gleichzeitiges Streamen und Aufnehmen ist auch kein Problem. Dabei hat der Nachfolger des i7-6700K rund 5-10% mehr Leistung in den meisten Spielen, lässt sich aber noch einmal deutlich höher Takten als der Vorgänger – also ein echter Tipp für Freunde des gepflegten Prozessor-Tunings.
intel-core-i7-6700k

AMD-Build: AMD Ryzen 7 1700

AMDs neueste Prozessorgeneration Ryzen 7 bringt willkommene Abwechslung in den Prozessormarkt. Der Achtkerner mit 16 Threads weiß in einigen Bereichen bereits zu strahlen. In vielen Spielen ist der Intel Core i7-7700K aber immer noch die bessere Wahl – bis jetzt. Wer besonders zukunftssicher einkaufen will, der ist mit einem AMD Ryzen-Prozessor oder einem Intel Core i7-6900K sehr gut beraten. Vor allem, da eine Achtkern-CPU auch heute schon durch Hintergrundanwendungen nicht so schnell ins Schwitzen kommt (z.B. Aufnahmeprogramme, Virenprogramme usw.) wie ein Vierkerner.

Warum kein Intel Core i7-6800K, i7-6900K oder i7-6950X?

Der „kleinste“ Vertreter der Intel Broadwell-E Generation, der Intel Core i7-6800K, ist ein echtes Tier: Mit sechs physischen Kernen und 12 Threads ist dieser Prozessor allen Aufgaben im Gaming-Bereich spielend gewachsen und eignet sich auch hervorragend für Aufgaben aus dem Profibereich. Der Intel Core i7-6950X bietet mit 10 Kernen und 20 Threads sogar noch mehr Leistung, die Intel sich aber teuer bezahlen lässt. CPUs der Broadwell-E Reihe sind für Enthusiasten und Profis, die viele CPU-intensive Aufgaben zu erledigen haben, eine kluge Anschaffung. Für den typischen Gamer jedoch bringen Sie keinen Vorteil, wenn man Benchmarks aus gängigen Spielen betrachtet (siehe Computerbase). So liefert der Intel Core i7-7700K und auch der Core i7-6700K in Assassins Creed Unity eine bessere Figur ab als die teuren Broadwell-Kameraden und sticht diese um über 5% aus. GTA V macht nur vom i7-6950X wirklich Gebrauch, dieser schneidet hier 5% schneller ab als der i7-6700K, ist dafür aber auch gut ums dreifache teurer. Der i7-6800K ist in Spielen meist gute 5% langsamer als der i7-6700K und 5-10% langsamer als der Intel Core i7-7700K, da er eine geringere Leistung pro Kern hat und aktuelle Spiele schlecht auf Mehrkernprozessoren abgestimmt sind. Das ist den deutlichen Aufpreis momentan nicht wert.

Für die Enthusiasten und Profis unter Euch empfehlen wir aber dennoch einen Intel Core i7-6800K oder besser noch einen Intel Core i7-6950X gepaart mit einem guten Intel X99-Mainboard wie dem ASRock X99 Taichi.

Prozessorkühler: be quiet! Dark Rock Pro 3

Ein echter Gigant unter den Prozessorkühlern: Der be quiet! Dark Rock Pro 3 ist ein massiver Kühler mit einem Gewicht von 1,2 Kilogramm, der jedem Prozessor locker gewachsen ist. Und dabei verrichtet er seinen Dienst auch noch ausgesprochen leise und ist dank toller Verarbeitung über jeden Zweifel erhaben.

Warum keine Wasserkühlung?

Komplettset-Wasserkühlungen sehen schick aus und sind auch nicht mehr so teuer, wie sie einmal waren. Die Kühlleistung der sogenannten „All in One (AIO)“-Wasserkühlungen entspricht aber meist der eines guten Tower-Kühlers wie dem Dark Rock Pro 3. Dazu kommt, das manche Systeme aufwendig gewartet werden müssen, da sie sonst ihre Kühlleistung verlieren oder sogar undicht werden. Wir sind der Meinung, das eine Wasserkühlung nur für Enthusiasten eine wirkliche Option ist. Dann sollte aber auch das komplette System gekühlt werden – Also CPU, Grafikkarte(n) und bestenfalls das Mainboard, wenn Ihr große Übertaktungsversuche geplant habt. Sonst ist der große Vorteil der Wasserkühlung, nämlich die grandiose Kühlleistung gepaart mit der absoluten Laufruhe, schnell dahin.

Es gilt: Ein normaler Gaming-PC braucht keine Wasserkühlung. Eine Selbstbau-Wasserkühlung muss regelmäßig gewartet werden!

Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance LPX 16GB oder DDR4-3200, G.Skill RipJaws

Corsair und G.Skill sind durch Arbeitsspeicher bekannt geworden: Die Corsair Vengeance-Reihe als auch die G.Skill RipJaws bieten zuverlässigen RAM, der sich auch etwas übertakten lässt und perfekt mit den aktuellen Intel Core i7 und AMD Ryzen 5/7 zusammenspielt.

Grafikkarte: ASUS ROG Strix GeForce GTX 1080Ti OC (11GB GDDR5X)

Der Nvidia GeForce GTX 1080Ti Grafikchip ist aktuell der schnellste Grafikbeschleuniger, den man sich (sinnvollerweise) in den Gaming-PC einbauen kann. Die Partnerkarte von ASUS bietet dabei das Meiste fürs Geld: Sie ist eine der schnellsten Grafikkarten mit GTX 1080Ti-Chip mit einem Boost bis zu 1708MHz und bleibt dabei auch noch angenehm kühl und leise. Ein absoluter Preis-/Leistungstipp für den High-End Gaming PC!

Warum kein SLI/Crossfire?

Aktuell bringen Systeme mit mehreren Grafikkarten nur wenig Vorteile. In vielen Spielen bringt eine zweite Nvidia GeForce GTX 1080Ti gerade einmal ein Plus an Performance im einstelligen Porzentbereich, nur wenige Spiele profitieren wirklich von zwei Grafikkarten und können dann gut 40% mehr Leistung vorweisen. Noch düsterer sieht es bei drei Grafikkarten aus: Diese Systeme werden von Nvidia nur noch für Benchmark-Zwecke unterstützt. SLI und Crossfire kann auch einige Softwareprobleme bereiten. Für den „Otto-Normal“ Gamer raten wir Euch deshalb nicht zu einem Multi-GPU-System. Für Enthusiasten und FPS-Jägern mit Spaß am Basteln geben wir grünes Licht!

Alternative von AMD ist in Sicht

Auch AMD drängt mit einiger Verspätung auf den High-End Gaming Markt. Die neuen AMD Vega-Grafikprozessoren sollen so stark sein wie Nvidias Counterpart Nvidia GeForce GTX 1080. Da es diese aber noch nicht zu kaufen gibt, können wir Sie auch nicht in unserem Ratgeber auflisten.

Mainboard

Intel: MSI Z270 Gaming Pro Carbon

MSI bietet mit dem Z270 Gaming Pro Carbon ein sehr gut ausgestattetes und aktuelles Mainboard mit dem neuesten Z270-Chipsatz. Damit lässt sich der Core i7-7700k auch übertakten: So ist noch einmal ein ordentlicher Leistungssprung drin.

AMD: ASRock Fatal1ty X370 Gaming K4

AMDs X370-Chipsatz bietet momentan die beste Ausstattung im Bereich der AM4-Mainboards. Das ASRock Fatal1ty X370 Gaming K4 ist ein zuverlässiger Partner für die neuen Ryzen-CPUs und ermöglicht auch das Übertakten, sodass sogar beim Ryzen 7 1700 noch ein wenig Luft nach oben ist. CrossFire und SLI-Support ist mit an Board, falls eine zweite Grafikkarte nachgerüstet werden soll.

 

Netzteil: be quiet! Dark Power Pro 11

Netzteile von be quiet! sind unter PC-Bastlern und Gamern bereits sehr beliebt, da sie eine gute Qualität zu einem günstigen Preis bieten. Nicht anders sieht es bei dem be quiet! Dark Power Pro 11 aus. Mit einer hervorragenden Effizienz von 94% (80 Plus Platinum) und teilmodularem Kabelmanagement hält es Euren PC kühl und aufgeräumt und bringt zugleich genug Leistung für alle Komponenten mit.

Alternativen: Siehe Netzteil-Ratgeber

Speicherplatz: Samsung SSD 960 Evo

Samsungs SSD 960 Evo ist der neueste Schritt in Sachen SSD-Technologie. Mit bis zu 3GB/s Lesegeschwindigkeit und 1,8GB/s Schreibgeschwindigkeit deklassiert die NVMe-SSD so ziemlich jede anderen SSD-Speicher  auf dem Markt. Wer hier lieber etwas sparen möchte, dem empfehlen wir die Samsung SSD 850 Evo oder Pro – in der Gaming-Performance sind die Unterschiede hier nur sehr gering.

Alternative 1: Samsung SSD 850 Evo/Pro

Alternative 2: OCZ Vector 180

Gehäuse: be quiet! Pure Base 600

Das Pure Base 600 von be quiet! ist schlicht und schallgedämmt. Dabei bietet es ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und beherbergt sogar große CPU-Kühler wie den Dark Rock Pro 3 ohne Probleme. Wer also kein Sichtfenster oder RGB-Beleuchtung braucht, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

Alternative: Cooler Master MasterCase Maker 5

Das Cooler Master MasterCase Maker 5 ist ein Tipp von uns: Es ist qualitativ hochwertig verarbeitet und bietet allerlei Möglichkeiten, Hardware komfortabel und möglichst schick einzubauen. Dabei ist das Case modular und bietet mehrere Ankerpunkte für zum Beispiel den Festplattenkäfig und die Belüftung. Auch für Radiatoren einer Wasserkühlung ist genug Platz.
Genre könnt Ihr aber auch jedes andere Gehäuse verwenden, das Euch gefällt. Ein Tipp für Leisetreter wäre zum Beispiel das Fractal Design Define R5. Deutlich günstiger als das MasterCase Maker 5 wäre die Cooler Master MasterBox 5, die auch einen guten, modularen Aufbau bietet. Achtet dabei nur darauf, dass die Grafikkarte und der CPU-Kühler in das Gehäuse passt und das Gehäuse genug Platz für die SSD und die Festplatte bietet.

Fazit: High End Gaming PC zusammenstellen – Luft nach oben ist immer!

Einen Gaming-PC mit Top Performance zusammenzustellen, ist eine leichte Sache – doch wenn man auch den Geldbeutel etwas schonen will, muss man etwas Recherche betreiben. Leicht hätten wir den Preis von unserem High End Gaming System über die 2000-Euro-Marke treiben können (auch 3.000 Euro wären kein Problem gewesen!). Hier stellt sich jedoch die Frage, ob der Aufpreis berechtigt ist. Intels Broadwell-E Prozessorreihe treibt die Kosten mit über 1000 Euro alleine für die Intel i7-6950X Prozessoren in die Höhe, doch bei der Spieleperformance ist das System selten mehr als fünf Prozentpunkte schneller als mit dem deutlich günstigeren Intel Core i7-7700k oder dem AMD Ryzen 7 1700/1800x. Auch SLI und Wasserkühlung sind nur bedingt zu empfehlen.

Was sagt Ihr zu unserer Zusammenstellung? Wir freuen uns sehr über konstruktive Kritik in den Kommentaren!

Hinweise:

  • Diese Kaufberatung wurde von uns mit großer Sorgfalt und mit viel Recherche zu jeder einzelnen Komponente erstellt. Dennoch können wir keine Haftung übernehmen und geben keine Garantie auf Richtigkeit – Fehler sind menschlich. Bitte informiert euch genau über alle Komponenten und deren Preise, bevor ihr den PC zusammenstellt.
  • Mit dieser Kaufberatung suchen wir einen guten Mittelweg für Einsteiger in den PC-Selbstbau. Enthusiasten sind sich bei einzelnen Komponenten schnell uneinig – das ist auch klar, jeder Anwender hat andere Vorstellungen. Vorschläge zu Änderungen könnt ihr gerne in die Kommentare schreiben – beachtet jedoch bitte die Netiquette.

Wer schreibt hier?

Hallo! Mein Name ist Tobias, ich bin 26 und Informatiker. Schon im Kindesalter habe ich am liebsten an PCs geschraubt (zum Leidwesen meiner Eltern ;-)). Als mir die Hardware nicht mehr genug war, habe ich programmieren gelernt. Das ist jetzt über 10 Jahre und unzählige Programmiersprachen her. TL;DR: Nerd mit Liebe zu Technik, Gaming und Coding.


19 Kommentar(e) zu High End Gaming PC zusammenstellen

  • Kommentar von Olaf am 22.05.2017 um 16:06

    Hallo Tobias,
    Suche einen PC unter 2000 € für Adobe Bildbearbeitung
    - I7 6800K ; 32GByte;MSI X99 Board;GTX1070/80 Samsung EVO 250GByte SSD; Windows10 Pro
    Suche ergab Preis 2100-2400@
    Kannst du mir da was empfehlen bezüglich der Performance ( Gaming nicht relevant)

    • Kommentar von Tobias am 22.05.2017 um 17:07

      Hi Olaf,

      ich bin bei Adobe Workstations nicht so tief in der Materie, habe dir dafür aber einiges recherchiert und verlinkt :)
      Generell gilt: Die "95% Performance" erreichst du auch mit günstigerer Hardware. Für die letzten 5% musst du dann richtig tief in die Tasche greifen. Ob sich die aber im Alltag überhaupt bemerkbar machen, ist die Frage...

      CPU:
      Gerade Photoshop & Co profitieren momentan noch mehr von guter Single Core Performance als von mehr Kernen pro Prozessor. Adobe selbst empfiehlt hier übrigens nicht mehr als sechs Kerne (siehe Adobe).
      In den Benchmarks liegt der günstigere Intel Core i7-7700K noch deutlich vor 6800K oder Ryzen 7 1800X (Test von Pugetsystems).
      Wenn du lieber auf mehr Kerne setzen willst, kannst du dir auch mal den günstigeren und neueren Ryzen 7 1700 oder 1600 + B350-Board ansehen.

      RAM:
      RAM ist momentan recht teuer. 16GB sollten eigentlich für alle Aufgaben reichen. Hier kannst du vielleicht etwas sparen, indem du nur einen 16GB-Riegel kaufst und bei Bedarf später nachkaufst?

      Grafikkarte:
      Die Adobe CC scheint nicht sonderlich viel aus der Grafikbeschleunigung rauszuholen. Hier würde eine kleinere GTX 1060 (6GB) vermutlich schon reichen. Auch eine AMD Radeon 570/580 käme hier in Frage, da die Beschleunigung mit CUDA oder OpenGL sich wohl kaum unterscheidet. Die GTX1080 (bzw. GTX1080Ti) ist laut diesem Benchmark aber wohl das Maß der Dinge, wenn du die letzten Prozente rausholen willst.

      Speicher:
      Ich denke hier kannst du am meisten herausholen, indem du eine M.2 PCI-E SSD verwendest. Die Samsung 960 Pro oder Evo wäre da eine gute Möglichkeit, bestenfalls mit 512GB+ (bei M.2 gilt momentan: je mehr Speicher, desto schneller). Die solltest du dann als scratch disk einrichten. Optional kannst du auch eine zweite SSD als scratch disk verwenden.

      Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen!


  • Kommentar von Alex und Tina am 05.07.2017 um 06:44

    Guten Morgen Tobias,
    würden gern mal deine Meinung zu unserer Pc-zusammenstellung erfahren für verbesserungsvorschläge wären wir dankbar
    Verwendungszweck: Ultra Silent, 4k Gaming sowie Arbeitsbereich ( Streaming ect)
    Buget: zwischen 5000 bis 5500€ da Kühlkomponenten und Gehäuse übernommen werden

    Gehäuse: Corsair 900D gedämmt
    Mainboard:Asus Rampage Edition 10
    Cpu: Intel I7 6900K
    (Intel i7 6950X war in überlegung wäre aber vermutlich den Aufpreis nicht wert oder???)
    Arbeitsspeicher: 64GB DDR4 Corsair lpx Vegance 2400Mhz
    hier überlegen wir ob die Größe mit 64Gb mehr bringen wird als 32Gb DDr4 mit 3000 mhz da es ja in der cpu beschreibung heist er wäre bis 2400 mhz ausgelegt
    Grafikkarte: ASUS GeForce GTX 1080 Ti FE
    Festplatte (System): Samsung 960 Pro 1TB geplant wäre zu partitionieren
    wollten erst eine mit 512gb nehmen und für die Spiele dann eine sepperate Samsung 850EVO mit 1tb aber denken das die Samsung 960 Pro mit 1tb wahrscheilinch die bessere Option wäre
    Festplatte (Massenspeicher) Barracuda Segate 2Tb SSHD
    Netzteil: Be quiet Dark Power Pro 11 850 Watt
    Soundkarte: Creative Soundblaster Z (auf die ZXR umzusteigen wäre vermutlich sinnlos oder was meinst du???)

    Was die Wasserkühlungskomponeten betrifft hab wir uns für
    Pumpen:2x Laing DDC-Pumpe 12V DDC-1T
    Anschlüsse: 13/10mm Fittiche
    Radiatroren: 1x 360mm,1x480mm und ein externer 1080mm Phobya
    Agbs: Aquacomputer aqualis XT 880 ml und einen Alphacool Eisdecke DDC/D5 Ausgleichsbehälter
    Steuerung: Aquacomputer aquaero 6 PRO
    ob es jetzt noch was bringen würde den Ram mit zukühlen sowie die Festplatten sind wir uns auch nicht ganz so sicher
    Lüfter: Noisblocker XL1 120x120mm gedrosselt auf 6 Volt
    Filter tempratursensoren sind vor Ort aber zählen wir jetzt ned einzeln auf da sie ja so keinen einfluss auf das System hätten
    Wir wissen das ist ganz schön viel auf einmal aber unser Mainboard is schon 10 jahre alt und wollten für ein paar JAhre auch wieder Ruhe haben :-) also aufjedenfall Danke für darüberschauen Gruß Alex und Tina

    • Kommentar von Tobias am 05.07.2017 um 10:45

      Hi Alex und Tina!

      Zuerst einmal, richtig cooles Projekt. :)
      Die Zusammenstellung funktioniert so schon sehr gut, ein paar Anmerkungen könnte ich euch noch geben:


      CPU: Intel i7 6900K

      Der "Nachfolger" dieser CPU ist seit Juni 2017 erhältlich, nämlich der Intel i9-7900X mit 10 Kernen und 20 Threads. Die neuen High-End CPUs von AMD, "Threadripper" genannt, sind auch bald erhältlich - wenn der PC möglichst lange durchhalten soll, wäre die neueste CPU vielleicht die bessere Wahl? Aber aufgepasst: Dann braucht ihr auch ein neues Mainboard mit Sockel 2066 und Intel X299-Chipsatz. Dabei würdet ihr auch beim Mainboard und dem Arbeitsspeicher positive Effekte mitnehmen: CPU Unterstützung bis DDR4-2.666 und M.2 PCIe 3.0 x4 Support - einige Mainboards mit Intel X99-Chipsatz haben das nicht.

      Arbeitsspeicher: 64GB DDR4-2400
      Wie viel RAM ihr benötigt, kommt ganz auf euren Arbeitsbereich an. Für Videoschnitt können sich 64GB lohnen, sonst würde ich 2x16GB verwenden und dann bei Bedarf aufrüsten, zumal die Arbeitsspeicher-Preise momentan recht unschön sind. :) Das Asus Rampage V Edition 10 unterstützt RAM bis zu DDR4-3333, also könnt ihr diesen auch nutzen - der Performancevorteil ist aber nicht wirklich bemerkbar. Bei einem AMD Ryzen Threadripper würde das anders aussehen, die Intel CPU läuft gut mit 2400MHz. Empfehlung: Ist der Preisunterschied nicht sonderlich hoch, lieber einen DDR4-3200 nehmen.

      Grafikkarte: ASUS GeForce GTX 1080 Ti FE
      Hier verbaut ihr sicher noch einen Kühlkörper, oder? Luftgekühlt gäbe es leisere Varianten.

      Festplatte (System): Samsung 960 Pro 1TB
      Das Asus Rampage V Edition 10 unterstützt M.2 mit PCIe 3.0 x4, also würde die 960 auch mit "Vollgas" laufen. Bei viel Schreibarbeit altert eine SSD aber sehr schnell - zum Beispiel auch beim Aufnehmen und Streamen... Also ist das richtige Setup wichtig. Bestenfalls auf die Seagate-Platte aufnehmen!
      Bei zwei einzelnen SSDs würdet ihr natürlich das Ausfallrisiko minimieren - wenn die Spiele-SSD abschmiert, läuft das Betriebssystem trotzdem weiter.

      Soundkarte: Creative Soundblaster Z
      Hier kommt es denke ich auf eure Qualitätsvorstellung an. Die ZXR hat bessere Wandler und Vorverstärker und mehr Anschlussmöglichkeiten - wenn ihr mit der Z aber schon gut zurecht kommt, spricht nichts dagegen. Besonders bei dem saftigen Aufpreis!

      WaKü:
      Wie verwendet ihr die 2 Pumpen? Wollt ihr zwei separate Kreisläufe, oder eine parallele/serielle Schaltung? Die Radiatoren sind mehr als genug Kühlleistung - ich habe auch schon Builds mit i7-6900K und 1080Ti und nur einem 360mm Radiator gesehen, die super laufen. Wollt ihr hier viel übertakten? Welchen CPU- und Graka-Kühler wollt ihr verwenden? Hier unbedingt auf darauf achten, keine Metalle zu vermischen - also entweder alles aus Kupfer oder alles aus Alu. Sonst kann das gesamte Kühlsystem schnell korrodieren und verschmutzen, dann sind Ausfälle garantiert. Auch den erhöhten Wartungsaufwand für WaKüs beachten - regelmäßig Kühlflüssigkeit wechseln und so...

      Einen Luftstrom im Gehäuse werdet ihr trotzdem brauchen (dafür sind die 2 Noiseblocker XL1, richtig?). Die Chipsätze auf dem Mainboard, der RAM und die Festplatten brauchen ein wenig Durchzug - Beim RAM und den Festplatten lohnt eine WaKü eher weniger. RAM-Kühlung lohnt nur bei Hardcore-Übertaktung.

      Empfehlung am Rande:
      Verwendet ihr den PC hauptsächlich zum Streamen? Dann würde ich euch beinahe empfehlen, auf eine 2-Computer-Strategie umzusteigen... Ein Computer nur zum zocken, ein weiterer Computer, der per Capture Card den Gaming-PC abfilmt. Damit würdet ihr die Ausfallrate minimieren (der Stream geht weiter, selbst, wenn der Gaming-PC abschmiert). Außerdem könntet ihr die Hardware vom Gaming-PC flexibler und kostengünstiger upgraden. Der Streaming-PC braucht dann nur eine Mittelklasse-Graka und eine flotte CPU.

      Ich hoffe, ich habe nichts übersehen! Wenn ich euch noch irgendwie helfen kann, schreibt mir einfach. Gerne auch über Twitter (@pccrafterDE)!

      Liebe Grüße
      Tobias


  • Kommentar von Alex und Tina am 05.07.2017 um 15:15

    Also meld mi nochmal hier da in twitter die Länge der Nachrichten begrenzt möglich ist
    Gedacht war vorab nur ein Silentpc daher die Wasserkühlung nun macht aber unser Asus Formula IV Probleme mit Windows 10 daher der Umstieg
    PS: Gespielt wird haupsächlich total War Warhammer, Diablo 3 und Overwatch sowie Rainbow Six Siege
    Streaming in dem Sinne das man mal auf den Fernseher zocken könnte is manchmal auf der Couch einfach bequemer:-)

    Als Cpu_kühler war gedacht der EK-FB ASUS R5-E10 Monoblock RGB Edition da er auch das Board mitkühlen würde und das mit nur zwei G 1/4 Anschlüssen würde den Durchfluss steigern bzw. konstant halten
    momentan liegt dieser bei 117 l in der Stunde
    Durchschnitt der Cpu-Tempratur liegt momentan bei 25 Grad und beim Mainboard 35 Grad
    Momentan sind uns die neuen Sockel zwecks fehlender wasserkühler noch etwas unsympatisch ändert sich das bis ende des Monats wirds natürlich der Sockel 2066 ansonsten sollter der 6950X doch auch einigermasen zukunftssicher sein wollten diesen auf minimum 4GB übertakten
    Als Grafikartenkühler soll ein EK-Fc X Pascal mit Backplate in schwarz werden
    Lüfter: denken ja da sind insgesamt 10 verbaut worden drei die reinblasen und 7 für die Radis und 1 x 140 x 140mm der rausblässt für den externen Radi laufen momentan 4 x 180x180mm Lüfter mit einer zusätzlichen Lüftersteuerung
    die 2 Laingpumpen sind in einem Kreislauf verbaut so das der Durchfluss sich nur geringfügig ändern könnte


  • Kommentar von Alex und Tina am 05.07.2017 um 16:05

    Arbeitstechnisch wäre es hin und wieder eine Skizze geht denken wir mehr in die Bildbearbeitung rein Programme wie Powerpoint
    fotos als Diashow auf den Fernseher übertragen lassen obwohl auf den Gamingmonitor gezockt wird das alles sollte problemlos möglich sein
    2 pc ist zwecks Platzproblemen leider nicht möglich

    • Kommentar von Tobias am 05.07.2017 um 18:32

      Sorry, da hatte ich "streamen" falsch verstanden. Dann meine Empfehlung bitte großzügig überlesen.

      Es gibt tatsächlich schon einige wenige CPU-Kühlblöcke, die sowohl zu 2011-3 als auch zu 2066 kompatibel sind (z.B. von EK Water Blocks). Das Mainboard wird dabei aber nicht mitgekühlt. Sowohl der 6900K als auch der 6950X sollten aber zukunftssicher genug sein. Ich wollte nur darauf hinweisen, nicht, dass ihr euch später ärgert. :-)

      Wenn ich das richtig verstehe, ist bis auf die Kühlblöcke schon die gesamte Wakü vorhanden. So ein Monster würde ich auch weiterverwenden wollen. 117 L/h sind auch mehr als genug. Top!

      Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass 32GB RAM locker ausreichen werden (eher sogar 16, aber der PC soll ja eine Zeit lang vorhalten). Welche SSD ihr verwenden wollt, ist dann Geschmackssache. Mit einer 1 TB 960 PRO macht ihr aber nichts falsch und die Schreibraten sind gut dreimal so hoch wie von der 850 Pro. Einzige Anmerkung von mir: Die Windows-Installation ist auf NVME-SSDs mit Pech ein wenig komplizierter (hier gibt es gleich die Anleitung von ASUS: M.2 Setup und Windows Installation).


  • Kommentar von Alex und Tina am 06.07.2017 um 01:30

    Guten Morgen
    Also dann werden wir uns nochmal bei meinen verkäufer schlau machen der freut sich:-)
    hätten dann nur noch eine Frage würde der Leistungsschub von den Sockel 2066 gegenüber den Sockel 2011 V3 sich bemerkbar machen????
    jo er muss eine zeitlang vorhalten zumindestens solang bis mei Frau wieder Verständniss sammelt die is etwas genervt:-)


  • Kommentar von Alex und Tina am 06.07.2017 um 01:45

    konnte allerdings noch nicht feststellen an was es liegt da der Pc alle Tage mal mitten im Spiel mit der Meldung Friver_IRQL_Not_Less_Or-Qqual
    über einen Blue Screen abstürzt und wir suchen schon eine Weile :-(
    Nun hatten wir keine Lust jedes Trum einzeln zu testen momentan sind verbaut
    Asus Formula IV
    Phenom 2 1090 T auf 4 Gb übertaktet
    16 GB DDR3 1600mhz
    Sapphier R9 380 Nitro 4GB
    Samsung 840 256GB System

    da momentan zwar die Leistung noch ausreicht aber eine Wasserkühlung sehr aufwendig ist haben wir gesagt wir reisen alles jetzt raus und ersetzten diese Komponeten da sowieso spätestens diese ende des Jahres raus müssten und holen was einigermasen zukunftssicher ist und stabil laufen wird einfach aus dem Grund das eine Weile Ruhe ist


  • Kommentar von Alex und Tina am 06.07.2017 um 01:50

    ich meinte natürlich
    Driver_IRQL_Not_LESS_or_EQual
    anscheinend ein stopecode von windows 10


  • Kommentar von Alex und Tina am 06.07.2017 um 02:19

    daher auch die Eile,würde ansonsten gerne warten so bringt mir aber der Pc nichts er muss schon verlässlich sein;-)
    wie du schon richtig gesagt hast Luft nach oben ist immer wenn Geld keine Rolle spielt so ist es aber leider auch nicht
    Eher die Liebe zum PC,am Pc schrauben ist eher mein Hobby statt täglich am PC zu zocken die Zeit hab i leider nicht mehr arbeitstechnisch jetzt gesehn
    hin und wieder am WE in den oben genannten Spielen ne Stunde rumdaddeln das wars wenn mal wieder ein Frauenabend ansteht die die Urlaubsfotos durchgehn wollen und ich mit meiner PC GAmes hardware da hock:-) da alles auf den Pc gespeichert worden ist...zukünftige Spiele werden wahrscheinlich auch nicht mehr installiert verleicht hin und wieder ein Patch aber das wars

    • Kommentar von Tobias am 06.07.2017 um 12:31

      Hi Alex,

      ich verstehe dich gut, so richtig "dicke" Systeme mit massiv Leistungsüberschuss baue ich auch am liebsten. :-)
      Mit der Konfiguration, die ihr ausgesucht habt, macht ihr sicherlich nichts falsch. Besonders, wenn es vor allem um die Liebe zur Hardware geht.

      Wenn du Übertakten willst, würde ich noch nicht auf die neuen X299 setzen... Da gibt es momentan Hitze- & Netzteil-Probleme mit den aktuellen Mainboards (siehe Computerbase). Der i7-7900X ist in für Multicore optimierten Spielen laut PCGamesHardware rund 15% schneller als der 6900K, in älteren Spielen macht's kaum einen Unterschied.

      Wenn es um Preis-/Leistung geht: Muss es denn eine 900€ Intel CPU sein? Für die von dir genannten Spiele würde ein Ryzen 7 1700/1800x bestimmt auch reichen und für die nächsten Jahre locker herhalten. Nachdem du einen Phenom 2 hast, schließe ich daraus mal, dass du kein unbedingter Intel-Anhänger bist ;-) Mit allem über 8 Threads und ordentlich Single Core Performance wirst du mit simultanen Aufgaben (Zocken + Diashow) denke ich keine Probleme bekommen.

      Der Bluescreen ist ärgerlich, ist mir aber auch schon passiert. Mit einer sauberen Deinstallation und Neuinstallation aller Treiber (auch mal einfach über Windows Update alle Treiber installieren lassen) sollte der DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL Fehler eigentlich wieder behoben sein. Der Stopcode weist jedenfalls nicht auf einen Hardwaredefekt hin, eher auf Treiber-/Viren-/Systemprobleme. Jetzt kann es natürlich sein, dass es daran liegt, dass Asus keine aktuellen Win10-Treiber für das Mainboard bietet... Das wäre echt ärgerlich...

      Tipp am Rande: Wegen der Cryptocurrency-Mining Bewegung kannst du die Sapphire R9 380 momentan noch für ca. 170-200 Euro verkaufen. Wäre vielleicht eine Überlegung wert. :)

      Liebe Grüße
      Tobias


  • Kommentar von Alex und Tina am 06.07.2017 um 13:55

    jo das vermute ich das es evtl. an der firmware des Bordes liegen könnte bzw. ein Biosupdate notwendig wäre asus aber vermutlich keines mehr bringt
    auch vorallem da wir vor knapp 3 monaten aus Verzweiflung das windows neu aufgezogen haben mit dem windows 7 hatte ich keinerlei Probleme gehabt der pc hat geschnurrt wie ein Kätzchen nun seit ein update von windows 10 stürzt er regelmässig ab...
    Verleicht liegt es auch daran das wir das kostenfreie update für windows 7 und 8 Nutzer in Anspruch genommen haben man weiss es nicht
    Aufjedenfall Tobias ein großes Danke für die zahlreichen Tips und den ausführlichen Informationen,muss mir auch ein gestehn hatte Spass an der Schreiberei:-)
    Liebe Grüße aus München
    Alex


  • Kommentar von Alex und Tina am 06.07.2017 um 14:34

    Nur noch zur Erläuterung um deine Frage einzugehn:-)
    Habe früher schon Intel Systeme gebaut,nur die letzten zehn Jahre hab i mi zwecks meiner Beziehung die mir einfach wichtiger ist für AMD entschieden Intel das lässt sich ja nicht leugnen hat einfach mehr Leistung für die man auch kräftig draufbezahlen muss jetzt wollte ich mal ein System ohne Kompromisse zusammenbauen passend zu der Kühlung
    wenn man so will erfüll ich mir einen Lebenstraum
    Werde aber aufjedenfall deine Tipps in Anspruch nehmen und die 32GB DDR4 mit 3200Mhz holen statt den geplanten 64GB mit 2400mhz und den Intel 6900 statt den 6950X sowie die Samsung 960 Pro mit 1 TB satt zwei SSd nachkaufen kann man ja immer noch da sparen wir schon mal gut

    • Kommentar von Tobias am 10.07.2017 um 10:21

      Hi Alex,

      das Update von Win7/8 auf Win10 ist ziemlich bescheiden... Bestenfalls Windows mal frisch installieren! Vielleicht hilfts ja... Auch beim neuen PC bestenfalls Win10 frisch installieren. Du wirst wahrscheinlich eh eine neue Lizenz brauchen, weil die Lizenzen von Windows 10 ja jetzt hardwaregebunden sind... :-/

      Sonst klingt das Alles auf jeden Fall nach einem guten Plan. :-) Ich wünsche dir schon Mal viel Spaß beim Basteln!

      Liebe Grüße
      Tobias


  • Kommentar von Kalisto am 13.07.2017 um 11:26

    Hallo, eure Amd Konfiguration gefällt mir echt Super. Ich würde gern denn Ryzen7 1700 und als kühler Dark rock 3 pro nehmen, zusammen im Pure base 600. Nu zu meiner frage, passt der kühler da problemlos rein und was ist mit dem hinteren lüfter? Wie kann ich ein guten Airflow aufbauen?
    Mfg

    • Kommentar von Tobias am 13.07.2017 um 11:47

      Hi Kalisto,

      Danke fürs Feedback, das höre ich gerne! :-)

      wichtig: für den Dark Rock 3 Pro brauchst du das AMD AM4 Kit, damit der Kühler überhaupt montiert werden kann (siehe hier). Laut be quiet! ist die maximal mögliche Kühlerhöhe beim Pure Base 600 165mm, der Dark Rock Pro 3 dürfte also mit 163mm gerade so reinpassen. Wenn dir das zu heikel ist, hilft nur ein Big Tower wie zum Beispiel der be quiet! Dark Base 900, um beim gleichen Hersteller zu bleiben.

      Für einen guten Airflow reicht es, einfach vorne ein- bis zwei hineinblasenden Lüfter und hinten einen herausblasenden Lüfter einzubauen. Dazu dann bestenfalls den Dark Rock 3 so einbauen, dass die warme Luft nach hinten hinaustransportiert wird. Da das Pure Base 600 bereits vorne und hinten einen 120mm Lüfter vorinstalliert hat, musst du hier nicht unbedingt einen weiteren Lüfter dazukaufen. Bei Hitzestau können noch ein- bis zwei herausblasende Lüfter in den Deckel eingebaut werden, das würde ich aber je nachdem entscheiden, wie heiß das System wird. Bedenke: Je mehr Lüfter, desto lauter wird das System auch.

      PS: Bei MSI gibt es momentan "Summer Cashback" für AMD Ryzen-Mainboards (siehe MSI Promotions). Vergleichbar zum ASRock wäre zum Beispiel das MSI X370 Gaming Pro Carbon. Vielleicht kannst du da etwas sparen?

      Viele Grüße
      Tobias

      • Kommentar von Kalisto am 13.07.2017 um 12:15

        Hey danke für die klasse Hilfe. 2mm klingt ja nicht wirklich nach viel Spielraum.Die Msi aktion klingt gut, das wäre eine gute Gelegenheit. Ich werde mich wagemutig an denn versuch machen den 3pro in das case zu bauen. Ihr habt es ja auch hinnbekommen xD.

        • Kommentar von Tobias am 13.07.2017 um 12:27

          Da ist was dran, für die Intel-Plattform haben wir den ja auch empfohlen ;) Du kannst dir mal beim Test von hw-journal ansehen, wie viel Platz da noch ist. Dürfte schon klappen!

          Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim Basteln und Zocken!


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