Budget Gaming PC zusammenstellen

Wie günstig kann man einen Gaming PC bauen? Dieser Frage gehen wir auf den Grund: Wir legen die Stellschrauben an, wo wir gerade können, um für Euch den günstigsten Preis für einen Einsteiger-Gaming PC herauszufinden. Dabei sollte der PC dennoch aktuelle Spiele auf hohen Detailstufen in 1080p ruckelfrei (>30fps) wiedergeben können.

Unsere Gaming PC Guides:

Dieser Guide wird aktuell gehalten!

Zusammenstellung: Budget Gaming PC (Stand: September 2017)

Intel Build:

Komponente Modell ungefährer Preis
Prozessor (CPU) Intel Pentium G4560, 2×3,50 GHz, boxed 80 Euro
CPU-Kühler Boxed (bei CPU enthalten) 0 Euro
Arbeitsspeicher Crucial DIMM 8GB, DDR4-2133, CL15 (CT8G4DFD8213) 60 Euro
Grafikkarte Palit GeForce GTX 1050 Ti StormX, 4GB GDDR5
oder
Sapphire Radeon RX 560 Pulse 4GD5 Aktiv
140 Euro

(130 Euro)

Mainboard Gigabyte GA-B250M-D2V 60 Euro
Netzteil Xilence Performance A+ 430 Watt 35 Euro
Festplatte Seagate BarraCuda Compute 1TB 40 Euro
Gehäuse Bitfenix Nova 30 Euro
Gesamt: 440-450 Euro


AMD Build:

Komponente Modell ungefährer Preis
Prozessor (CPU) AMD Ryzen 5 1400, 4 x 3.20GHz 150 Euro
CPU-Kühler Boxed (bei CPU enthalten) 0 Euro
Arbeitsspeicher G.Skill Value 4 DIMM 8GB, DDR4-2400, CL15-15-15-35 (F4-2400C15S-8GNS) 60 Euro
Grafikkarte Sapphire Radeon RX 560 Pulse 4GD5 Aktiv
oder
Palit GeForce GTX 1050 Ti StormX, 4GB GDDR5
130 Euro

(140 Euro)

Mainboard ASRock AB350M AMD B350 So.AM4 Dual 70 Euro
Netzteil Xilence Performance A+ 430 Watt 40 Euro
Festplatte Seagate BarraCuda Compute 1TB 40 Euro
Gehäuse Bitfenix Nova 30 Euro
Gesamt: 520-530 Euro

Gaming PC zum Preis einer Konsole?

 

Infos zur Budget Gaming PC Zusammenstellung

Dieser Guide widmet sich ganz dem Kauf von absoluter Budget Gaming Hardware. Wir wollen für Euch herausfinden, wie günstig ein Gaming PC werden kann, wenn man an allen Ecken und Enden spart! Falls Ihr selber auf die Suche gehen und die Hardware noch einmal etwas anpassen wollt, haben wir Euch zu jeder Komponente eine kurze Checkliste zusammengestellt, die Ihr einfach abhaken könnt.

Wollt Ihr einmal upgraden, gilt folgende Reihenfolge:

  1. Grafikkarte
  2. Prozessor (& Kühler)
  3. Arbeitsspeicher
  4. Speicher(Festplatte/SSD)

Andere Komponenten sind nicht kritisch für die Performance und sollten je nach Upgrade angepasst werden. So kann bei einer großen Grafikkarte zum Beispiel ein leistungsfähigeres Netzteil nötig werden.

Prozessor

Intel: Intel Pentium G4560

Kaum zu glauben: Im Februar-Update hat ein Intel Pentium in unseren Budget Gaming PC Einzug gehalten. Der neue Kaby Lake-Pentium G4560 ist mit 60 Euro ein wahres Schnäppchen und liefert knapp die selbe Leistung wie der doppelt so teure Intel Core i3-6100, den er in unserem Budget-Build ersetzt. Dabei ist der Pentium G4560 als Zweikerner mit Hyperthreading vergleichbar gut ausgestattet wie der teure i3-Kumpane. Der Intel Pentium G4560 liefert, genau wie der i3-6100, solide Gaming-Ergebnisse ab. Er kann zwar nicht mit den Vierkerner Intel Core i5-Kollegen mithalten, liefert für den extrem günstigen Preis aber eine überraschend gute Leistung ab und kann damit alle aktuellen Spiele befeuern. Wer ein wenig mehr Geld investieren kann, sollte hier auf einen Vierkerner upgraden, zum Beispiel einen Intel Core i5-7500. Dieser ist deutlich zukunftssicherer, aber gut drei- bis viermal so teuer.

Als Alternative für Übertakter käme auch der Intel Core i3-7350K in Frage, der in vielen Tests über 5 GHz Basistakt erreicht hat und damit dank starker Single Core Performance eine äußerst überzeugende Leistung in Spielen abliefert. Jedoch liegt der I3-7350K mit rund 180 Euro momentan eher in der Preisregion der Intel Core i5-Vierkerner.

AMD: AMD Ryzen 5 1400, 4 x 3.20 GHz

AMDs Vierkerner Ryzen 5 1400 ist zwar gut 100 Euro teurer als der Intel Pentium G4560, bietet dafür aber auch einen deutlichen Leistungsschub. Die Preise für den AMD Ryzen 5 1400 schwanken zur Zeit recht stark, deswegen lohnt ein Blick auf aktuelle Angebote – Preise von 125€ und weniger gibt es auch des öfteren zu sehen, dann ist der Ryzen 5 1400 ein echtes Schnäppchen.

Diese Checkliste solltet Ihr beim Kauf von Prozessoren beachten:

  • Kauft aktuelle Generationen, um alle technischen Fortschritte mitzunehmen (Intel Skylake, bald AMD Ryzen).
  • Intel Haswell & Broadwell sind immer noch schnell, aber auch teuer.
  • Vierkern ist besser als Zweikern (Acht- und mehr Kerne lohnen jedoch selten).
  • Passen Prozessor, Prozessorkühler, Arbeitsspeicher und Mainboard zusammen? (siehe PC selber zusammenstellen).

Prozessorkühler

Intel: Keiner (Boxed)
AMD: Keiner (Boxed)

Der mitgelieferte Boxed-Prozessorkühler der aktuellen CPUs von Intel und AMD ist zwar nicht sonderlich schick und nicht wirklich leise, er verrichtet seinen Job aber zuverlässig und vor allem: günstig. Der Kühler wird kostenlos beim Prozessor mitgeliefert und ist damit ein echtes Schnäppchen. Einen besseren (und vor allem leiseren) CPU-Kühler könnt Ihr ab 30 Euro (z.B. EKL Alpenföhn Brocken Eco) jederzeit upgraden.

Diese Checkliste solltet Ihr beim Kauf von Prozessorkühlern beachten:

  • Der Boxed-Prozessorkühler ist beim Prozessor enthalten und kühlt ordentlich.
  • Große Prozessorkühler sind leiser & kühlen besser.
  • Achtet auf den richtigen Sockel und genügend Kühlleistung (in unserem Beispiel: LGA 1151 & mind. 51 Watt TDP).

Arbeitsspeicher

Intel: Crucial DIMM 8GB, DDR4-2133

Crucials Value RAM ist ein DDR4-2133 8GB RAM-Riegel ohne viele Spielereien. Ohne Kühlkörper sieht der Riegel zwar weniger „schick“ aus, ist aber auch ein gutes Stück günstiger. Technische Nachteile entstehen dadurch aber nicht. Für Intels Einsteiger-CPU ist DDR4-2133-RAM ausserdem völlig ausreichend.

AMD: G.Skill Value 4 DIMM 8GB, DDR4-2400

Als Arbeitsspeicher für den Budget Gaming PC haben wir einen G.Skill Value 4 DIMM mit insgesamt 8 Gb geschossen. Dieser waren zum Testzeitpunkt die günstigste Variante. Mit modernem DDR4-RAM mit einer Taktrate von 2400 Mhz ist unser Gaming PC fit für die Zukunft, der RAM kann bei einem Update auf bessere Hardware problemlos mitgenommen werden. Wollt Ihr später auf 16 Gb Arbeitsspeicher updaten, müsst Ihr einfach nur einen zweiten Ram-Riegel dazukaufen.

Diese Checkliste solltet Ihr beim Kauf von Arbeitsspeicher beachten:

  • Mindestens 8Gb, besser 16Gb RAM.
  • DDR4-2133 reicht für unseren Budget Gaming PC, wählt hier einfach die günstigste Variante (geringe FPS-Vorteile).
  • Achtet darauf, welchen DDR-RAM das Mainboard und der Prozessor unterstützt (in unserem Beispiel DDR4).

Grafikkarte

Nvidia GeForce GTX 1050 Ti

Das neue Pascal-Einsteigermodell ist der ideale Kandidat für unseren Budget Gaming PC: Dank neuester Architektur lassen sich mit der Nvidia GeForce GTX 1050 Ti alle neuen Spiele in 1080p in hohen Detailstufen zocken. Wichtig ist dabei, dass Ihr unbedingt die Version mit 4GB GDDR5 (Videospeicher) verwendet, da einige Spiele auf der 2GB-Version gar nicht erst starten (z.B. GTA 5) und die GTX 1050 deutlich in Ihrer Leistung beschnitten wird. Wer eher auf AMD steht, dem sei die Radeon RX560 oder gar die RX570 ans Herz gelegt. Mit rund 180 Euro ist die RX570 gut 30 Euro teurer als die GTX 1050 Ti, schlägt die 1050 aber in den meisten Spielen noch einmal um ein paar Prozentpunkte. Auch hier gilt die Devise: Lieber die 4GB GDDR5-Version.

Benchmarks zur Nvidia GeForce GTX 1050 Ti & Radeon RX 560/70: Computerbase

Alternative: Sapphire Radeon RX560 4GD5 Aktiv

Der RX560-Grafikchip zusammen mit 4GB Videospeicher steht der GTX 1050Ti in wenigem nach – in DirectX11-Spielen (das sind momentan die meisten Spiele auf dem Markt) ist die GTX 1050Ti rund 10% schneller, in DirectX12-Spielen ist die RX560 etwas schneller. Wer hier rund 10 Euro sparen möchte, kann also zugreifen.

Diese Checkliste solltet Ihr beim Kauf von Grafikkarten beachten:

  • Kauft eine PCIe-Grafikkarte.
  • Mindestens 4GB Videospeicher (GDDR5-RAM).
  • auch alte Grafikkarten können schnell sein.
  • Seht euch nach Schnäppchen zu alten AMD Radeon R380/R390(X) und Nvidia GTX 970/980 Karten um – diese sind schneller als die GTX1050Ti.

Mainboard

Intel: Gigabyte GA-B250M-D2V

Das Gigabyte GA-B250M-D2V Mainboard ist momentan eines der günstigsten Mainboards mit Kaby Lake-Unterstützung out of the box. Noch günstiger geht es nur mit einem Mainboard mit Intel H110-Chipsatz, doch aufgepasst: Hier müsst ihr meist erst ein BIOS-Update aufspielen – und dazu braucht ihr einen Skylake-Prozessor. Das Gigabyte GA-B250M-D2V hat den Mittelklasse-Chipsatz Intel B250 an Board und kann bis zu zwei DDR4-2400-Riegel aufnehmen (höhere Taktraten werden auf 2400 MHz begrenzt, sind aber kompatibel). Die Ausstattung ist für den Preis recht ansehnlich: Platz ist noch für eine Grafikkarte, zwei PCI Erweiterungskarte (z.B. WLAN) und 6 Sata-Festplatten. Dazu gibt es 2x USB3.0 und 4xUSB2.0. Einen 7.1 Realtek ALC887 Onboard-Soundchip gibts noch oben drauf. Das Mainboard bietet im Grunde also alles, was das Budget Gamer Herz begehrt. Bei einem Prozessorupgrade auf einen Kaby Lake oder Skylake Intel Core i5/i7 könnt ihr dieses Mainboard theoretisch sogar mitnehmen – wenn euch die Ausstattung genügt.

AMD: ASRock AB350M Pro4

Genau wie das Intel-Mainboard ist auch das ASRock AB350M Pro4 eine gute Einsteiger- bis Mittelklasse-Variante für ein Mainboard. Mit vier RAM-Slots und Unterstützung von bvis zu DDR4-3200 Arbeitsspeicher ist das Mainboard auch bestens für die Zukunft gerüstet. Ausserdem sind AMDs neue Prozessoren im Zusammenspiel mit dem B350 oder X370-Chipsatz frei übertaktbar (frei wählbarer Multiplikator), was noch einmal ein paar Prozentpunkte an Leistung bringen kann. Platz ist für eine Grafikkarte und eine PCI-Erweiterungskarte, 4 Sata-Festplatten, 2x USB3.0 und 4xUSB2.0 (weitere intern). Sogar ein M.2-Steckplatz für schnelle NVME-SSDs ist vorhanden.

Diese Checkliste solltet Ihr beim Kauf von Mainboards beachten:

  • Passt das Mainboard zum Prozessor? (in unserem Beispiel: Sockel LGA 1151, Chipsatz B250/Z270).
  • Erfüllt das Mainboard alle Anforderungen? (z.B. WLAN, genügend Steckplätze für Festplatten und Grafikkarten, Onboard-Sound).

Netzteil: Xilence Performance A+ 430 Watt

Das Xilence Performance A+ bietet zum kleinen Preis eine ordentliche Schutzschaltung und genügend Power für unseren Budget Gaming PC.

Diese Checkliste solltet Ihr beim Kauf von Netzteilen beachten:

  • Die Leistung des Netzteils muss mit den Komponenten zusammenpassen.
  • Eine 80Plus-Zertifizierung ist wichtig.
  • Achtet auf ordentliche Schutzschaltungen.
  • Das Netzteil sollte alle nötigen Anschlüsse (Grafikkarte, SATA) mitbringen.
  • Mehr Infos: Weitere Informationen zu PC Netzteilen.

Festplatten, SSDs, Speicherplatz: Seagate BarraCuda 1TB

Keine atemberaubend schnelle PCIe-SSD, keine Sata-SSD und auch keine schnelle Gaming-Festplatte: Der Budget PC muss mit einer herkömmliche Seagate Desktop-Festplatte mit 1 Terabyte Speicherplatz vorlieb nehmen. Das spart Platz und stört beim Spielen nicht wirklich. Seltenst gibt es bei Spielen mit großen Welten kleine Nachladeruckler. Nervig wird die Festplatte nur beim Windows-Start und bei normalen Anwendungen: Hier läuft alles etwas langsamer ab als mit einer SSD. Für einen Budget-PC aber absolut ausreichend – vor allem, da SSDs noch deutlich teurer sind (256 GB kosten ca. 100 Euro, Stand: November 2016).

Diese Checkliste solltet Ihr beim Kauf von Festplatten beachten:

  • SSDs sind rasend schnell, aber teuer. Nicht jede SSD ist gut! (Tests beachten)
  • Hybrid-Festplatten können eine günstige Alternative sein, lohnen aber meist nicht.
  • Festplatten sollten mindestens SATA mit 6 GB/s unterstützen.
  • Festplatten sollten mindestens 64Mb Cache und 7.200 RPM Geschwindigkeit aufweisen.

Gehäuse: Bitfenix Nova

Neu in unserer Liste ist das Bitefnix Nova. Für rund 30 Euro ist das Nova ein stabiles Einsteigergehäuse, das schlicht, aber nicht billig aussieht. Wir haben dieses Gehäuse mit in die Rechnung genommen, damit Ihr einen kompletten Budget Gaming PC zusammenstellen könnt. Hier könnt Ihr das Gehäuse jedoch frei wählen und deutlich schickere (aber auch teurere) Modelle wählen.

Diese Checkliste solltet Ihr beim Kauf von Gehäusen beachten:

  • Mainboard und Netzteil müssen den richtigen Formfaktor haben (in unserem Beispiel: mATX und ATX).
  • Der CPU-Kühler darf nicht über das Gehäuseinnere hinausragen. Diese Angabe findet Ihr bei jedem Gehäuse.
  • Die Grafikkarte muss in das Gehäuse passen (maximale Grafikkartenlänge beachten!).
  • Frontanschlüsse für USB und Audio sind ein Komfortplus.

Hinweise:

  • Diese Kaufberatung wurde von uns mit großer Sorgfalt und mit viel Recherche zu jeder einzelnen Komponente erstellt. Dennoch können wir keine Haftung übernehmen und geben keine Garantie auf Richtigkeit – Fehler sind menschlich. Bitte informiert euch genau über alle Komponenten und deren Preise, bevor ihr den PC zusammenstellt.
  • Mit dieser Kaufberatung suchen wir einen guten Mittelweg für Einsteiger in den PC-Selbstbau. Enthusiasten sind sich bei einzelnen Komponenten schnell uneinig – das ist auch klar, jeder Anwender hat andere Vorstellungen. Vorschläge zu Änderungen könnt ihr gerne in die Kommentare schreiben – beachtet jedoch bitte die Netiquette.

Wer schreibt hier?

Hallo! Mein Name ist Tobias, ich bin 26 und Informatiker. Schon im Kindesalter habe ich am liebsten an PCs geschraubt (zum Leidwesen meiner Eltern ;-)). Als mir die Hardware nicht mehr genug war, habe ich programmieren gelernt. Das ist jetzt über 10 Jahre und unzählige Programmiersprachen her. TL;DR: Nerd mit Liebe zu Technik, Gaming und Coding.


2 Kommentar(e) zu Budget Gaming PC zusammenstellen

  • Kommentar von Adnan am 09.10.2017 um 10:43

    Hallo Tobias,
    erst einmal vielen Dank für deine Infos.
    Ich finde deinen AMD Build recht ansprechend. Kann man das alles auch in einen Mini-Tower reinpacken? Oder sollte es eher doch ein Midi-Tower sein ?
    Vielen Dank für deine Antwort und beste Grüße,
    Adnan

    • Kommentar von Tobias am 10.10.2017 um 10:43

      Hi Adnan,
      die Zusammenstellung ist auch super für einen Mini-Tower oder sogar HTPC geeignet. Achte nur darauf, dass Mainboard(Micro ATX) und Netzteil(ATX) in dein gewünschtes Gehäuse passen. Hier hat jedes Gehäuse andere Anforderungen.
      Übrigens: Ich bin gerade dabei, die Zusammenstellungen zu aktualisieren. Viel wird sich wohl nicht ändern, aber du kannst ja in ein paar Tagen noch einmal vorbei schauen! :)

      Viele Grüße
      Tobias


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