Nvidia GeForce GTX 1060 6G im Live-Test!

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Hier entsteht gerade ein Live-Test zur Nvidia GeForce GTX 1060: Wir testen für Euch diverse Spiele in verschiedenen Einstellungen und Bildschirmauflösungen und zeigen Euch, was Ihr von der GTX 1060 erwarten könnt!

GTX 1060 im Spieletest

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Deswegen haben wir Euch zu jedem Spiel ein kurzes 10-Minuten-Video hochgeladen, auf dem Ihr sehen könnt, wie das Spiel auf einem System mit der GeForce GTX 1060 läuft. Damit wir auch ja keinen einzigen Frame an die Aufnahme verlieren, haben wir den Test über eine externe Capture Card auf einem zweiten PC aufgenommen. In der Videobeschreibung auf Youtube haben wir Euch zudem Sprungmarken zu allen Auflösungen und Detail-Settings aufgeschrieben. Wollt Ihr noch weitere Spiele sehen? Dann schreibt uns einen Kommentar unter diesen Beitrag!

Unser Testsystem:

CPU Intel Core i7-6700K
Grafikkarte Palit GeForce GTX 1060 Dual 6GB
GPU Takt @Stock (kein Übertakten)
Arbeitsspeicher 16GB DDR4-2133
Capture Card Elgato HD60S

 

Call of Duty: Infinite Warfare


Call of Duty: Infinite Warfare ist ein recht hardwarehungriges Spiel, das gerne einmal Probleme mit Nachladerucklern hat. Mit der GTX 1060 läuft COD:IW in 1920x1080px (Full-HD) solide mit über 60 FPS, auch im maximalen Detailgrad. Bei 2K/QHD-Auflösung läuft Call of Duty immerhin noch mit guten 40 bis 60 fps, doch bei UHD-Auflösungen und darüber geht der GTX1060 die Luft aus: Hier fallen die Framerates schnell unter die 30-FPS-Grenze und ruckeln damit merklich.

Doom (2016)

Der neueste Ableger der Doom-Spielereihe glänzt mit hervorragender Umsetzung. Dank der neuen Vulcan-API läuft das Spiel auch auf der GTX 1060 sehr gut: In 1920x1080px sind rund 100 fps kein Problem, bei 2560x1440px sind immer noch solide 60 fps die Regel. Nur Auflösungen über 3840x2160px überfordern die Nvidia GeForce GTX 1060 wieder einmal: bei rund 30 fps ist Doom tatsächlich nur schwer spielbar.

Forza Horizon 3


Forza Horizon 3 ist das Arcaderennspiel für Xbox und PC-Gamer. Leider hat Microsoft beim Verkaufsstart keine sonderlich gute Optimierung für den PC hingelegt – Abstürze und Ruckler selbst auf High-End Systemen waren die Folge. Wir haben Forza Horizon 3 deswegen mit dem derzeit neuesten October Update 2 getestet, das einige Performanceprobleme beheben soll. Auch hier zeigt sich die GTX 1060 in der Auflösung Full-HD unbeeindruckt und spuckt stabil über 60 fps aus. Gamer mit UHD-Monitor sollten allerdings lieber zur GTX 1070 oder GTX 1080 greifen, denn hier gibts ohne große Downgrades im Detailgrad nur Daumenkino zu sehen. Interessantes Detail: Ohne die Option „Frame Smoothing“ ist das Spiel auch in 1920x1080p fast unspielbar – die Nachladeruckler sind dann einfach zu extrem. Das gleiche Bild haben wir aber auch bei teureren Karten gesehen.

GTA V


GTA V und besonders GTA Online sind nach wie vor Topseller in den Verkaufslisten – und das, obwohl das Spiel schon 2013 auf den Markt gekommen ist. Das hat GTA V aber auch viel Zeit gegeben, um einen technisch sehr ausgereiften Status zu erhalten. Mit der GTX 1060 könnt Ihr GTA V in 1920x1080p (Full-HD) in den höchsten Grafikeinstellungen und soliden 60fps zocken. Auch die QHD-Auflösung 2560x1440px lässt GTA V nicht ruckeln, hier sinken die Framerates um gut 10fps auf 50fps. Nur bei UHD (3840x2160px) wird’s eng für die GTX 1060: In unserem Test lief das Spiel dann nur noch mit gut 20 bis 30 fps. Auch hier zeigt sich also wieder das gleiche Bild: Die GTX 1060 spielt optimal in Full-HD, in höheren Auflösungen müsst Ihr in den Grafikeinstellungen Abstriche hinnehmen.

Minecraft: Life in the Woods


Minecraft kriegt jede Hardware klein: Der zugrundeliegende Kern von Minecraft ist in Java programmiert und frisst CPU- und Grafikkartenressourcen zum Frühstück. Wer zudem noch große Modpacks wie „Life in the Woods“ spielen will, sollte schon beinahe zu einem teuren Intel Core i7 greifen. Für die Shader ist indes die Grafikkarte zuständig: Hier macht die GTX 1060 keine Probleme und lässt sogar Sildurs Vibrant Shaders Pack im Extreme-Modus mit flüssigen 60 fps in UHD (3840x2160px) laufen – vorausgesetzt, Eure CPU packt die Berechnungen. Je mehr Ihr baut und je mehr Mods Ihr installiert, desto geringer werden die Framerates, bis bei großen Städten nur noch Daumenkino angesagt ist – da hilft die stärkste Hardware nicht weiter.

The Solus Project

The Solus Project ist ein interessanter und vor allem hübscher Indie-Titel, der richtig Atmosphäre aufkommen lässt. In 1920x1080px Bildschirmauflösung lächelt die GTX 1060 hier nur müde und spuckt über 120fps aus. Auch 2560x1440px ist kein Problem für die GTX – selbst im höchsten Detailgrad. UHD-Gamer mit 4K Monitor müssen sich allerdings mit Framerates von ca. 30fps zufrieden geben – das Spiel ruckelt dann zwar nicht, spielt sich aber bei weitem nicht mehr so flüssig wie in FHD.

Fazit: GTX 1060 im Test – Die ideale Full-HD Grafikkarte?

Die GTX 1060 ist eine solide Mittelklasse-Karte, die die meisten Spiele in 1920x1080px (Full HD) Bildschirmauflösung und höchstem Detailgrad darstellen mit soliden 60fps darstellen kann. Damit habt Ihr auf den meisten PC-Bildschirmen und auch auf aktuellen Full-HD Fernsehern den perfekten Grafikkarten-Begleiter zum günstigen Preis. Wie zukunftsfähig die GTX 1060 ist, wird sich noch zeigen, denn die Konkurrenz ist mit 8GB Videospeicher noch etwas besser für die Zukunft gerüstet.

Wer schreibt hier?

Hallo! Mein Name ist Tobias, ich bin 26 und Informatiker. Schon im Kindesalter habe ich am liebsten an PCs geschraubt (zum Leidwesen meiner Eltern ;-)). Als mir die Hardware nicht mehr genug war, habe ich programmieren gelernt. Das ist jetzt über 10 Jahre und unzählige Programmiersprachen her.

TL;DR: Nerd mit Liebe zu Technik, Gaming und Coding.


2 Kommentar(e) zu Nvidia GeForce GTX 1060 6G im Live-Test!

  • Kommentar von Michel am 25.02.2017 um 15:56

    Moin,
    Habe einen I7 und eine Gtx1060.
    Spiele rocket League mit den Höchsten oder auch schon getestet mit den niedrigsten Einstellungen, hab bei beiden Einstellungen auf 60 fps Ruckeln, wenn ich die fps höher stellen nicht so viel, woran liegt das ? Gruß Michel

    • Kommentar von Tobias am 25.02.2017 um 16:32

      Hi Michel,

      das kann diverse Gründe haben. Hast du Nachladeruckler oder Framedrops? Wann fängt es an zu ruckeln? Spontan würde mir einfallen:

      1. Überwache die Framerate während dem Spielen (z.B. mit Fraps). Wann bricht die Framerate ein?
      2. Überwache beim Spielen auch mal die Temperaturen von CPU + Grafikkarte (z.B. mit Open Hardware Monitor). Wird eine Komponente vielleicht zu heiß? Dann würde diese sich heruntertakten und für kurze Ruckler sorgen. Die Auslastung von CPU, GPU und HDD im Auge behalten (Unregelmäßigkeiten?)
      3. Wie viel RAM hast Du im PC? Mit über 8 GB sollte Rocket League eigentlich keine Probleme machen.
      4. Läuft etwas im Hintergrund? Antivirus-Programme können beim Spielen schon mal dazwischen grätschen. Zum Testen alle Programme beenden (auch Browser!)
      5. Versuche mal, mit einem Frame Limiter (Bandicam, Dxtory oder ähnlich) die Framerate auf 60-65 fps zu limitieren. Hilft bei SLI-Systemen gegen Mikroruckler.
      6. Spiele mal mit der Vsync-Einstellung: Sind die Ruckler weg, wenn Vsync aus ist?
      7. Wo ist Rocket League bei Dir installiert? Vielleicht kommt die Festplatte nicht nach und sorgt dann für Nachladeruckler?
      8. Unterstützt dein Monitor 120 / 144 Hz?
      9. Zu guter Letzt: Alle Treiber & Rocket League up to date?

      Vielleicht ist ja was dabei, was Dir weiterhilft. Viel Erfolg & Spaß beim Zocken! :)

      Besten Gruß
      Tobias


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